Einige politische Ämter (üblicherweise in der Legislative, weniger in der Judikative oder der Exekutive) werden nicht mehr über Wahlen bestimmt. Ein passiv Wahlberechtiger wird per Zufall bestimmt. Er führt sein Amt für eine Legislatur aus und kehrt dann in sein altes Leben zurück. Gewählte können sich einen Stab zusammenstellen und werden von fortschrittlichen KIs beraten. Aus diesem Grund nennt sich dieses Konzept «Cyberdemokratie».
Die Schweiz war Vorreiterin in den 2070ern. Heute benutzen das EU Parlament, das nationale Parlament von Finnland und die Schweiz cyberdemokratische Systeme. In Europa wurde cyberdemokratie als natürliche Weiterentwicklung der direkten, respektive parlamentarischen Repräsentation angesehen. In den Vereinigten Staaten allerdings werden die Anhänger der «CybDems» oft mit Anhängern extremistischer Gruppen in Verbindung gebracht die in gewalttätige Aktivitäten gegen die Staatsmacht verstrickt sind.
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